Aldi führt plastikfreie Zahnbürstenverpackungen ein und treibt damit die Nachhaltigkeitsbemühungen in seinem Zahnpflegesortiment voran 

Aldi führt plastikfreie Zahnbürsten -verpackungen ein und treibt damit die Nachhaltigkeitsbemühungen in seinem Zahnpflegesortiment voran  Thomas Reiner | 12.06.2024 Aldi hat plastikfreie Verpackungen für seine Dentitex Soft- und Whitening-Zahnbürsten eingeführt und entspricht damit seinen umfassenderen Bemühungen um Nachhaltigkeit und dem Branchentrend zu umweltfreundlichen Praktiken. Mit diesem Schritt reagiert Aldi auf die wachsende Nachfrage der Verbraucher […]

Anti-Kunststoff-Kombi: Kosmetik-Start-up setzt auf Refill, Glas und heimkompostierbare Faserbeutel

Thomas Reiner

Die französische Kosmetikmarke Respectueuse setzt für ihre Deodorant-Produktlinie auf die recycelbare EnviroStick-Verpackungen von Sonoco. Das dreiteilige Rohr aus recycelbaren Fasern bietet Push-up-Funktionalität und bedient den Trend zur Substitution von Kunststoff durch Papier. Paperization ist als Trend ungebrochen – und das Kosmetik-Segment bleibt weiterhin Vorreiter. Bei Respectueuse hat man darüber hinaus auf die Scope 3 – Emissionen geschaut. Spannend wird nun sein, ob Konsumentinnen und Konsumenten die neue Verpackung annehmen.

Nestlé testet Kitkat-Riegel in Papierverpackung

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Nestlé geht einen weiteren Schritt bei der Substitution von Kunststoff durch Papier. Dafür werden in Australien seit Jahresanfang erstmals die Kitkat-Schokoriegel testweise in einer Papierhülle verkauft. Paperization findet bei Multibrands immer mehr Beachtung. Je mehr große Marken im Zuge der Reduzierung des Kunststoffeinsatzes alternative Materialien einsetzen, desto größer wird die Breitenwirkung. Das ist nicht zuletzt im Hinblick auf das Erreichen der selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele wichtig. Denn auch hier muss Masse erreicht werden.

Mehr Papier, weniger Kunststoff und 1 Problem: Neue Verpackungen beim globalen Marktführer für Beeren

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Driscoll’s ist der globale Marktführer für frische Beeren. Im Zuge der Selbstverpflichtungen des Unternehmens im Umweltbereich wird nun die Verpackung umgestellt. Sie besteht in Zukunft zu 94 Prozent aus Papier. Für die transparente Oberfolie setzt man auf Polypropylen (PP). Obwohl die gesamte Verpackung recyclingfähig ist, gibt es ein Manko. Denn die Einsparung von 94 Prozent Kunststoff führt zu mehr Aufwand und größere Störquellen bei der Sortierung – was die praktische Recyclingquote stark in Frage stellt.

Videospiel klärt spielerisch über die Bedeutung nachhaltiger Verpackungen auf

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Das norditalienische Unternehmen BOTTA EcoPackaging will Konsumenten mit einem Videospiel über die Rolle nachhaltiger Verpackungen für Umwelt- und Klimaschutz aufklären. Dass der Hersteller faserbasierter Verpackungen für den B2B-Bereich dabei auf Gamification setzt, ist ein spannender Ansatz. Schon lange ist klar, dass sich Verbraucher schlüssige und verständliche Informationen zum Thema Nachhaltig und Verpackung wünschen. Dabei auf einen spielerischen Ansatz, digitale Medien und Bewegtbild zu setzen, verspricht Erfolg.

P&G testet Papierflaschen für flüssigen Weichspüler.

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Der Konsumgütergigant Procter & Gamble testet für seine Sparte Fabric and Home Care eine papierbasierte Flasche für Flüssigweichspüler der Marke Lenor. Die Faserflaschen „der ersten Generation“ wurden gemeinsam mit The Paper Bottle Company (Paboco) entwickelt und werden mit der niederländischen Supermarktkette Albert Heijn getestet. Das Projekt ist ein klassisches Beispiel von Paperisation und Kreislaufwirtschaft.

Carlsbergs Papierflaschenversuch: Paperisation dominiert in mehr als einer Disziplin

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Carlsbergs neue Verpackung zahlt nicht nur auf den Klimaschutz ein, wo Glas gegenüber Papier zumindest im Einweg einen deutlichen CO2-Nachteil hat. Sie spielt auch ihre Kreislaufvorteile gegenüber Kunststoff aus. Paperisation dominiert aktuell in mehr als einer Liga. Und die Chancen für die Verpackungsindustrie sind gewaltig.

Erdbeben voraus? Kraft Heinz plant Ketchup-Flaschen aus Papier

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Der Lebensmittel-Gigant Kraft Heinz will seine Flaschen erneuerbar und recycelbar machen. Erreichen will man das mit Hilfe von Papier. Die geplante Ketchup-Papierflasche soll aus 100 Prozent nachhaltig gewonnenen Fasern bestehen. Aktuell entwickelt das Unternehmen einen Prototyp. Auch wenn noch einige Zeit ins Land gehen dürfte, bis die Flasche in den Regalen ist: Dass ein Big Player wie Kraft Heinz hier Entwicklungsarbeit leistet, ist ein gewaltiger Schritt. Sollte die Papierflasche tatsächlich testweise eingeführt werden, wäre das ein Erdbeben für die Branche.

Paperisation schreitet voran: Tequila in einer Papierflasche

Thomas Reiner

Das schwedische Spirituosen-Handelsunternehmen AliasSmith bringt als erster Anbieter Tequila in einer Kartonflasche auf den Markt. Die Papierflasche besteht aus 94 Prozent recyceltem Material und spart bei Produktion und Transport nach Unternehmensangaben erhebliche CO2-Emissionen sowie Energie und Wasser. Die Papierflasche ist ein spannender Fall von Paperisation. Für die Verpackungsindustrie eröffnen sich gewaltige Chancen.

P&G bringt festes Haar-Shampoo in papierbasierter Verpackung

Thomas Reiner

Ganzheitlich gedacht und gemacht: Der Konsumgüter-Gigant Procter & Gamble (P&G) bietet bei vier seiner Haarpflegemarken, die bisher flüssige Pflegemittel in Kunststoffflaschen anbieten, nun auch feste Produkte in recycelbaren und FSC-zertifizierten Papierschachteln an. Damit geht das Unternehmen einen weiteren Schritt zur Reduzierung seines Kunststoffeinsatzes. Und es zeigt, wie sinnvoll kreative und ganzheitliche Konzepte sind, die Produkt und Verpackung zusammen denken.