Weniger E-Commerce als erwartet während Coronakrise, trotz hoher Nachfrage

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Weniger E-Commerce als erwartet während Coronakrise, trotz hoher Nachfrage

Thomas Reiner | 27.05.2020

Es mag erstaunen, dass die Zahl der Online-Käufe unter den Erwartungen liegt. Gerade in Zeiten von Corona hätte man einen dynamischen Anstieg erwartet. Und den gibt es auch, beispielsweise bei der Zahl der Online-Erstkäufer.

Wie das INNOFACT Corona Handelstracking aus der 16. Kalenderwoche im April 2020 zeigt, machen die Erstkäufer speziell in den Segmenten Baumarkt, Getränke, Lebensmittel und Drogerieprodukte einen nicht unerheblichen Teil aller Online-Käufer aus.

Wenn die Gesamtzahlen des E-Commerce trotzdem unter den Erwartungen liegen, liegt das an einem Performanceproblem des Systems.
Als Gründe für Nicht-Käufe trotz Kauf-Interesses nennen die Befragten des Handelstrackings beispielsweise:

– Zu lange Lieferzeiten (30 %)
– Bedenken gegenüber den Lieferkosten (27 %)
– Mangelnde Verfügbarkeit der gewünschten Produkte (18 %)

Die Bereitschaft für E-Commerce unter den Verbrauchern ist hoch. Aber das System war nicht vorbereitet. Wo Ware nicht verfügbar ist oder sich die Lieferung zieht, kann der Kaufwunsch nicht Wirklichkeit werden.

Wir können davon ausgehen, dass die Kette ihre Hausaufgaben machen. Sie werden in Zukunft besser auf dynamisch steigendes Käuferinteresse vorbereitet sein. Der E-Commerce wird gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen.

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