Sind CPG Markengiganten die Verlierer der Digitalisierung?

Quelle: ShutterOK/Shutterstock.com

Sind CPG Markengiganten die Verlierer der Digitalisierung?

Thomas Reiner | 21.02.2020

Die großen Markenartikler verlieren bei Consumer Packaged Goods Marktanteile an kleine und sehr kleine Player. Während der Marktanteil der Giganten in den USA zwischen 2013 und 2018 von 57,5 Prozent auf 55,5 Prozent gesunken ist, konnten die kleinen Player ihren Anteil von 23,5 Prozent auf 25,7 Prozent steigern.

Grund dafür ist die digitale Transformation. Sie nivelliert den schieren „Vorteil durch Größe“, der früher entscheidend war und ermöglicht es auch kleinen Playern, Konsumenten direkt und auf beispiellose Weise zu erreichen und zu versorgen.

Mächtige, alte Schranken für den Marktzugang sind damit gefallen. Der Onlinehandel hat sich als tragfähiger CPG-Kanal etabliert. Große Investitionen in den Aufbau einer Marke oder der zehrende Kampf um einen Platz in den begrenzten Regalen sind verzichtbar geworden. Die Kleinen und ganz Kleinen haben sich im ehemals exklusiven Markt der Markengiganten eingenistet und wachsen prächtig. Sie sind schnell, flexibel und innovativ.

Wenn die großen Marken Paroli bieten wollen, dürfen sie Digitalisierung nicht länger auf Social Media und E-Commerce reduzieren. Sie müssen der neuen Wirklichkeit strategisch begegnen. Nur so können sie auch den Raum für dringend benötige Innovationen schaffen.

Wir lieben den Austausch

Ich freue mich von Ihnen zu hören

1 + 8 =