Ocean-Littering steht wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion

Bildquelle: Luis Morero | Unsplash

Ocean-Littering steht wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion.

Thomas Reiner | 01.10.2021

​Das Thema Ocean Littering nimmt weltweit wieder an Fahrt auf. Nach einer kurzen Abschwächung durch die Corona-Pandemie schnellt die Stichwortsuche „Plastic Waste“ in den Google-Suchtrends wieder steil nach oben. Markenartikler müssen aufpassen, ihre Assets nicht zu beschädigen. Es geht nicht darum, ob Konsumenten für Nachhaltigkeit mehr bezahlen werden. Es geht darum, die Nachhaltigkeits-Erwartungen der Konsumenten nicht zu enttäuschen. Der Schlüssel dazu ist die Verpackung. 


 

Ein aktueller Blick auf die Google-Suchtrends zum Stichwort „Plastic Waste“ zeigt die weiter wachsende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für Konsumenten. Dass Plastikabfälle für Verbraucher im Zentrum von Nachhaltigkeit stehen, mag objektiv diskutabel sein. Subjektiv aber ist es eine Tatsache, die speziell bei Markenartiklern die Alarmglocken läuten lassen sollte. Denn Konsumentinnen und Konsumenten erwarten zunehmend mehr Nachhaltigkeit und verbinden das emotional stark mit Ocean Littering. Marken, die diesen Umstand missachten, laufen Gefahr, ihre Assets zu beschädigen.

 

Plastic Waste als globales Schlüsselthema

Ocean Littering ist kein exklusives Thema für Wohlstandsbürger. Wer denkt, dass sich nur die gesättigten Verbraucher mit Nachhaltigkeit und Plastik in den Meeren beschäftigt, liegt fehlt. Gerade Länder, die besonders stark von unerwünschten Plastikeinträgen in die Umwelt betroffen sind, wie beispielsweise Ghana, Äthiopien oder Indien, zeigen ein hohes Bewusstsein – auch ohne Green Deal und regulationsgetriebene Kreislaufwirtschaft.

Das Thema Plastic Waste ist weltweit dominant und nimmt global seit Jahren signifikant an Fahrt auf. Die Corona-Pandemie hat nur kurzzeitig für einen Rückgang gesorgt.

 

Konsumentendruck und die Gefahr enttäuschter Erwartungen

Der Druck zu mehr Nachhaltigkeit und zur Vermeidung von Plastikabfällen kommt von der Konsumentenseite. Wer das Thema als proprietäres Anliegen der Regulierer sieht und sich mit der Frage beschäftigt, ob Verbraucherinnen bereit sind, für mehr Nachhaltigkeit auch mehr zu zahlen, folgt einem falschen Denkansatz.

Fakt ist: Marken müssen nachhaltiger werden, um ihre Brandassets zu bewahren. Fehlende Nachhaltigkeit enttäuscht die Erwartungen der Konsumenten und beschädigt den Markenkern nachhaltig. Nachhaltigkeit ist für Marken alternativlos.

 

Verpackung macht den Unterschied

Die gute Nachricht für Brands: Es gibt einen erprobten und machbaren Königsweg zu mehr Nachhaltigkeit für das Markenimage: Die Verpackung.

Verbraucher machen die Nachhaltigkeit von Produkten und Marken vor allem an der Verpackung fest. Sie ist der erste und wirkungsvollste Botschafter. Diesen Hebel sollten Brands nutzen.

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