Mehr als 80% der Stahlverpackungen werden in Europa recycelt. Der Druck auf Kunststoff steigt

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Mehr als 80% der Stahlverpackungen werden in Europa recycelt.

Der Druck auf Kunststoff steigt 

Thomas Reiner | 07.08.2020

82,5 Prozent der Stahlverpackungen wurden 2017 in Europa recycelt. Das zeigen neueste Bewertungen der Association of European Producers of steel for packaging (APEAL). Damit hat die Stahlindustrie ihr Ziel erreicht, das eine Quote von 80 % bis 2020 vorsah.

Metallverpackungen entwickeln sich zum Recycling-Primus. Dabei hilft, dass Stahl zu 100 Prozent recycelbar ist. In Europa profitieren die Metallverpackung zudem von gut etablierten und hocheffizienten Recyclingstrukturen.

Mit diesem Pfund lässt sich wuchern. Nicht nur in den Kommunikations-Aktivitäten zu den Nachhaltigkeitsvorteilen des Materials. Sondern vor allem beim Weg in die Circular Economy. Nicht zufällig entdecken die Unternehmen der Metallverpackungsindustrie das Thema Kreislaufwirtschaft zusehends für sich. Sie optimieren Systeme und Strukturen konsequent in diesem Sinne und machen ihr Produkt damit zusehends attraktiver.

Schon jetzt lässt sich in einzelnen Segmenten eine Renaissance der Metallverpackung beobachten. Die Renaissance geht zu Lasten des Kunststoffs, der nun – neben dem Papier – von einer weiteren Seite aus Druck bekommt.

Dieser Druck ist nicht zu verachten, denn Metall ist nicht nur, wie Papier, stark beim Recycling. Metall bringt darüber hinaus wertvolle Barriere-Eigenschaften mit. Das ist ein starkes Paket. Bei Babynahrung sehen wir schon Beispiele für die Substitution von Kunststoff durch Metall. Es dürften mehr werden.

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