Der 23. November ist Circular Monday

Quelle: #circularmonday

 

Der 23. November ist Circular Monday

Thomas Reiner | 18.11.2020

Seit 2017 lenkt der Circular Monday einmal jährlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema Kreislaufwirtschaft. Der wachsende Zuspruch zum Kreislauf-Montag zeigt, dass das Thema auch in der Öffentlichkeit an Bedeutung gewinnt. Gut so! Denn Kreislaufwirtschaft braucht die Beteiligung der Verbraucher und ist nicht zuletzt eine Frage der Haltung. Nachhaltiger Konsum packt das Umweltthema an der Wurzel.


 

Reuse, Repair, Recycle: Seit 2017 lenkt der Circular Monday einmal jährlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema Kreislaufwirtschaft. Unter dem Hashtag #circularmonday beteiligen sich letztes Jahr über 500 Unternehmen, Organisationen und Influencer weltweit an der Aktion. Der Circular Monday wurde bewusst auf den Montag vor dem Black Friday gelegt. Der wachsende Zuspruch zum Kreislauf-Montag zeigt, dass das Thema auch in der Öffentlichkeit an Bedeutung gewinnt. Gut so! Denn Kreislaufwirtschaft braucht die Beteiligung der Verbraucher und ist nicht zuletzt eine Frage der Haltung. Nachhaltiger Konsum packt das Thema an der Wurzel.

Der Circular Monday wurde 2017 in Schweden vom Unternehmer Henning Gillberg gemeinsam mit einem Kollegen initiiert. Seit 2019 ist der Tag international und verzeichnet eine stark wachsende Beteiligung.

Die teilnehmenden Partner posten ein Bild in den sozialen Medien mit dem Hashtag #circularmonday. Einige gewähren Rabatte auf Kreislaufgüter und -dienstleistungen. Mehr als 100 Circular-Partner-Unternehmen bieten Verbrauchern Discounts auf Kreislaufdienstleistungen wie Reparaturen, Mieten und Gebrauchtwaren. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen zum Thema Kreislaufwirtschaft und Second-Hand-Shops werben mit niedrigeren Preise für gebrauchte Waren.

Die Nähe des Circular Monday zum Massenkonsum des Black Fridays ist keinesfalls zufällig, sondern sehr bewusst gewählt. Denn es ist der ungebremste und unbedachte Konsum, der jene Probleme schafft, mit denen wir uns hinterher beschäftigen müssen. Nachhaltiges Kaufverhalten dagegen packt viele Probleme rund um Ökologie und Umweltschutz direkt an der Wurzel. Das betrifft natürlich hauptsächlich die Produkte, auf die ein überwiegender Teil der Umweltbelastungen entfällt. Aber in zwangsläufiger Konsequenz betrifft es auch die Verpackungen, ohne die kaum ein Produkt auskommt.

Der Circular Monday ist deshalb ein wertvolles und sinnvolles Zeichen. Er baut zusätzlichen Druck auf, um die Kreislaufwirtschaft weiter zu entwickeln und zu etablieren. Vor allem aber gibt er Denkanstöße und hilft, das Thema im Bewusstsein der Konsumenten zu verankern. Das ist von großer Bedeutung, denn Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind nicht zuletzt eine Frage der Haltung – und sie brauchen die aktive Beteiligung der Verbraucher.

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