Das Thema Circular Economy gewinnt weiter an Fahrt: Beispiel IKEA

Quelle: Inter IKEA

 

Das Thema Circular Economy gewinnt weiter an Fahrt: Beispiel IKEA

Thomas Reiner | 16.07.2020

Auf dem Weg zum Kreislaufunternehmen ist IKEA der Ellen MacArthur Foundation (ELM) als strategischer Partner beigetreten. Der multinationale Einrichtungskonzern IKEA bekennt sich damit klar zur Circular Economy. Im Fokus stehen Schlüsselbereiche wie kreislaufgerechtes Design, Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern und die Entwicklung neuer Dienstleistungen. Noch rätseln viele, welche Richtung die Nachhaltigkeitsdiskussion einschlagen wird. Dabei zeichnet sich die Zukunft deutlich ab: Das Ziel heißt Kreislaufwirtschaft. Auch im Detail sind schon Würfel gefallen.

Das zentrale Ziel
Bis zum Jahr 2030 will IKEA zu einem Kreislaufunternehmen werden. Verbunden damit ist nach Unternehmensaussage eine Transformation des kompletten Geschäfts – von der Art und Weise, wie Produkte, Services und Ausgangsmaterialien entwickelt werden bis hin zur Zusammenarbeit in der Supply Chain und mit den Endkunden.
Das ausgesprochene Ziel der Maßnahmen: Produkte und Materialien sollen dem Kreislauf erhalten bleiben. Dafür setzt man auf die 4 R „reuse“, „refurbishment“, „remanufacturing“ und – erst als letzte Option – „recycling“.

Schlüsselbereiche der strategischen Partnerschaft
Die strategische Partnerschaft mit ELM konzentriert sich auf eine Reihe von Schlüsselbereichen. Dazu gehören die öffentliche Befürwortung und Förderung von Kreislauf-Design, die Inspiration einer neuen Generation von Designern und die Entwicklung neuer Services und Angebot für Konsumenten, damit diese den Wert der Produkte und Materialien für die Kreislaufwirtschaft erkennen und entsprechend handeln können. Als weitere Unterstützung des Wandels in Richtung einer Kreislaufwirtschaft plant IKEA die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern.

Die Rolle der ELM
Das strenge Reporting der Ellen MacArthur Foundation ist ein maßgeblicher Baustein der Strategie. Es setzt nicht nur ein starkes Zeichen und verleiht dem Schritt große öffentliche Reputation. Es ist auch praktisch ein Mittel, die Maßnahmen Richtung Kreislaufwirtschaft konsequent und valide voranzutreiben.

Das große Bild
Während viele noch rätseln, in welche Richtung sich die Diskussion um Kreislaufwirtschaft entwickeln wird, zeichnet sich die Zukunft doch längst klar ab: Es geht Richtung Circular Economy.
Zu den Folgen dieser Entwicklung gehört auch, dass einige Materialien verschwinden werden. Gleichzeitig wird sich der Einsatz von Rezyklaten deutlich erhöhen.

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