Corona treibt das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit bei Konsumenten

 

 

Corona treibt das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit bei Konsumenten

Thomas Reiner | 05.06.2020

Wer dachte, mit der Corona-Pandemie würden die Themen Nachhaltigkeit und Littering von der Agenda verschwinden, muss umdenken. Was wir schon früher im Jahr prognostiziert haben, bestätigt sich in einer aktuellen Studie von Accenture: Die Corona-Krise wird zum Treiber des Nachhaltigkeitsbewusstseins bei den Konsumenten.

In der Studie befragte Accenture zwischen dem 2. und 6. April mehr als 3.000 Verbraucher in 15 Ländern. Im Fokus der Studie stand die Frage, wie die Corona-Krise Prioritäten, Kaufentscheidungen und Verhaltensmuster der globalen Verbraucher verändert.

Das Ergebnis: Covid-19 wird das Verbraucherverhalten dauerhaft verändern. 54% der Konsumenten gaben an, dass sie beim Einkaufen nachhaltigere Entscheidungen treffen und dies auch weiterhin tun wollen.

Die Themen Nachhaltigkeit und Littering werden vor diesem Hintergrund nicht verschwinden. Im Gegenteil werden sie nach der Krise noch bedeutender sein, als vorher.

Die Folge: Stakeholder müssen sich dem Thema Nachhaltigkeit verstärkt widmen. Und sie müssen es ganzheitlich angehen. Das Schließen der Kreisläufe, speziell für Kunststoff, steht dabei ganz oben auf der Agenda. Hier ist schon viel in Bewegung geraten, aber noch ziehen nicht alle mit.

Wichtig auch: Das Schließen der Kreisläufe ist unverzichtbar, aber kein Allheilmittel. Wirklich erfolgreich können wir nur sein, wenn wir Nachhaltigkeit ganzheitlich angehen und die vielen oft heterogenen Anforderungen auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene mit einbeziehen.

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