Constantia Flexibles gehört jetzt zum Kreis der ’50 Sustainability & Climate Leaders 2020′

Quelle: Constantia Flexibles

 

Constantia Flexibles gehört jetzt zum Kreis der ’50 Sustainability & Climate Leaders 2020′

Thomas Reiner | 08.09.2020

Die internationale Nachhaltigkeits- und Klimaschutzinitiative „50 Sustainability & Climate Leaders for 2020“ wird von den Vereinten Nationen unterstützt und von der internationalen Mediengruppe TBD vorangetrieben. Der Kreis der ausgezeichneten Leader umfasst 50 globale Organisationen und Unternehmen, die mit Führungsstärke und Willen wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen haben.

Nun ist der global agierenden Hersteller von flexiblen Verpackungen und Etiketten „Constantia Flexibles“ in den Reigen der 50 Auserwählten aufgenommen worden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich, verfolgt seit Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie in der gesamten Produktionslieferkette und der eigenen Produktion.

Zu den innovativen Produkten des Unternehmens gehört beispielsweise das 2019 gelaunchte „Ecolam“. Dabei handelt es sich um eine leichte, flexible Monomaterial-Verpackungslösung mit einer OPE / PE-Struktur, die vollständig recycelbar ist und dennoch die erforderliche Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere zum Schutz der Produkte bietet.

Constantia hat sich verpflichtet, bis 2025 sein gesamtes Verpackungsportfolio vollständig recycelbar zu machen. Alle Produkte des Hauses können dann der stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden und verbleiben innerhalb der Kreislaufwirtschaft und ihrer Materialströme.

Bereits 2006 hatten wir als Berndt+Partner bei Constantia die Chance erhalten, ein Sustainability-Managment zu entwickeln und zu installieren. Uns war, genau wie Constantia, damals schon klar: Nachhaltigkeit ist ein Marathon. Wer den schnellen Sprint sucht, der wird hier scheitern – und das zu seinem eigenen Nachteil.

Denn eine konsequente Nachhaltigkeits-Strategie und ein entsprechendes, konsequentes Nachhaltigkeits-Management trägt reiche Früchte. Constantia Flexibles zeigt das konkret und beispielhaft.
Selbst der anfängliche und umfangreichere Zeitaufwand relativiert sich am Ende. Denn jeder Monat, den man im Vorfeld zur Entwicklung und Implementierung eines Nachhaltigkeits-Managements investiert, wird im Ergebnis zum Vorsprung vor den Wettbewerbern.

Nachhaltige Unternehmen sind die Gewinner der Kreislaufwirtschaft. Noch sind freie Plätze dafür zu vergeben…

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Über 80 % der Verpackungsunternehmen haben keine klare Nachhaltigkeitsstrategie.

 

 

Über 80 % der Verpackungsunternehmen haben keine klare Nachhaltigkeitsstrategie.

Thomas Reiner | 03.09.2020

Die Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners hat zu Beginn des Jahres 2020 Führungspersonen zu Trends in der Papier- und Verpackungsindustrie befragt. Die Ergebnisse der Studie decken sich mit dem, was wir selbst schon lange im Markt beobachten: Zu viel zögerliche Reaktion steht zu wenig stringenter Aktion gegenüber.

  • Nur 12 Prozent der befragten Unternehmensführer gaben an, das Thema Nachhaltigkeit aus eigener Intention und Überzeugung und mit klarer Vision nachdrücklich nach vorne zu tragen.
  • Über die Hälfte hat noch keine klare Strategie, wenn es um Nachhaltigkeit geht, sondern verliert sich in unterschiedlichsten Einzelinitiativen.

Der frappierende Kontrapunkt dieser Ergebnisse: Kunden und Händler fordern nachhaltige Verpackungen immer nachdrücklicher. Über ein Viertel der B2B-Kunden ist sogar längst bereit, mehr zu bezahlen, wenn das Produkt nachhaltig ist.

Offensichtlich hinkt ein Großteil der Verpackungsindustrie beim Thema Nachhaltigkeit noch deutlich hinterher. Kundenwünsche und Kundenerwartungen werden auf erstaunliche Weise ignoriert. Das ist ein Fehler. Denn „Augen zu und durch“ wird beim Thema Nachhaltigkeit nicht funktionieren. Im Gegenteil wird, wer die Augen verschließt, auf der Strecke bleiben.

Wer das Thema Nachhaltigkeit stattdessen stringent und durchdacht angeht, dem bieten sich große Chancen. Gerade Early Movers werden die großen Gewinner sein. Und noch ist es nicht zu spät, sich auf den Weg zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das proaktive Handeln an sich. Entscheidend ist vor allem die richtige Strategie.

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NIVEA und dm reduzieren Verpackungsaufkommen um ca. 75% mit Nachfüllstationen

Quelle: Nivea/dm-drogerie markt

 

NIVEA und dm reduzieren Verpackungsaufkommen um ca. 75% mit Nachfüllstationen

Thomas Reiner | 01.09.2020

Beiersdorf und die Drogeriemarkt-Kette dm starten einen Pilotversuch mit Nachfüllstationen. Die vom deutsche Konsumgüter-Riesen für seine Pflegeduschen NIVEA Creme Soft und NIVEA Creme Sensitiv selbst entwickelten Refill-Stationen stehen Konsumenten über einen Zeitraum von 6 bis 8 Monaten in drei dm-Märkten in Hamburg und Karlsruhe zur Verfügung.

Kunden können die geleerten Flaschen an den Stationen bis zu drei Mal eigenständig wieder befüllen und an der Kasse bezahlen. Nach der dritten Befüllung werden die Konsumenten gebeten, ihre Refill-Flaschen auszutauschen, damit diese auf Qualität und Hygienestandards untersucht werden können. Im Gegenzug erhalten die Kunden kostenlos eine neue Refill-Flasche inklusive einer kostenlosen Nachfüllung.

Ziel der Aktion ist es, im Team von Markenartikler, Handel und Konsument Erfahrungen über das Refill-Prinzip zu sammeln, Verpackungen einzusparen und gleichzeitig die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Die Aktion von Beiersdorf und dm ist ein weiteres Beispiel für den Vormarsch des Refill-Prinzips. Wie attraktiv das Nachfüllen aus Nachhaltigkeitsperspektive ist, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel. Selbst bei lediglich drei Wiederbefüllungen reduziert sich das Verpackungsaufkommen um drastische 75 Prozent. Wenn bei den beiden NIVEA-Produkten nur 10 Prozent der Konsumenten zur Refill-Flasche greifen, führt das bereits zu einer Gesamteinsparung von 7,5 Prozent in Bezug auf alle verkaufen NIVEA Creme Soft und Creme Sensitiv-Produkte.

Aber Refill kann noch mehr, als nur Nachhaltigkeit. Es reduziert nämlich nicht nur den Verpackungsaufwand in erheblichem Maß. Es funktioniert darüber hinaus als Köder, der Kunden nicht nur einmalig anlockt, sondern zur Wiederkehr anregt und damit im doppelten Wortsinne nachhaltig bindet.

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Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Source: Sappi

Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Thomas Reiner | 21.08.2020

Hier entlang bitte: Nach der coronabedingten Verschiebung der Leitmesse interpack stellte Sappi eine eigene, virtuelle interpack-Messe auf die Beine. Über 6.500 Besucher, mehr als 2.000 Teilnehmer bei insgesamt 720 Minuten Live-Präsentationen und ein Echtzeit-Info-Chat voller Interessenten machten die virtuelle interpack-Messe des führenden globalen Providers für Zellstoff- und Spezialpapiere zu einem riesigen Erfolg.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Live-Präsentationen von Sappi-Neuentwicklungen, Vorstellungen des aktuellen Portfolios in den Bereichen Packaging und Speciality Papers sowie Ausblicke zu Zielen und Entwicklungen des Unternehmens und der Märkte.

Als Schlüssel zum Erfolg erwies sich vor allem auch die Möglichkeit, einfach, direkt und zielgerichtet das Sales-Team von Sappi kontaktieren zu können. Eine Interaktions-Möglichkeit, von der rege Gebrauch gemacht wurde.

Sappis virtuelle interpack-Messe ist nicht nur ein immenser individueller Erfolg. Sie zeigt auch nachdrücklich, wohin die Reise geht. Die ausgefallenen Präsenz-Messen haben zu einer Digitalisierung der Kommunikation geführt, die in der Lage ist, bisher tote Winkel des Vertriebs zu schließen.

Schon die ersten Erfahrungen zeigen, dass sich über den neuen, digitalen Weg deutlich schneller und deutlich mehr neue Leads generieren lassen, als im klassischen Vertrieb. Ein Erfolg, der darüber hinaus mit beträchtlichen Kosteneinsparungen einhergeht. Denn eine digitale Messe kostet nur 2-10 Prozent einer klassischen Messe. Zudem kann man die aufgesetzte Infrastruktur zu geringen Kosten wieder und wieder bespielen.

Schneller, zielgerichteter, zahlreicher, preiswerter und transparenter: Die Digitalisierung hat eine Tür in den Vertrieb aufgestoßen, die von nun an offensteht. Der Wandel ist nachhaltig.

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