Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Source: Sappi

Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Thomas Reiner | 21.08.2020

Hier entlang bitte: Nach der coronabedingten Verschiebung der Leitmesse interpack stellte Sappi eine eigene, virtuelle interpack-Messe auf die Beine. Über 6.500 Besucher, mehr als 2.000 Teilnehmer bei insgesamt 720 Minuten Live-Präsentationen und ein Echtzeit-Info-Chat voller Interessenten machten die virtuelle interpack-Messe des führenden globalen Providers für Zellstoff- und Spezialpapiere zu einem riesigen Erfolg.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Live-Präsentationen von Sappi-Neuentwicklungen, Vorstellungen des aktuellen Portfolios in den Bereichen Packaging und Speciality Papers sowie Ausblicke zu Zielen und Entwicklungen des Unternehmens und der Märkte.

Als Schlüssel zum Erfolg erwies sich vor allem auch die Möglichkeit, einfach, direkt und zielgerichtet das Sales-Team von Sappi kontaktieren zu können. Eine Interaktions-Möglichkeit, von der rege Gebrauch gemacht wurde.

Sappis virtuelle interpack-Messe ist nicht nur ein immenser individueller Erfolg. Sie zeigt auch nachdrücklich, wohin die Reise geht. Die ausgefallenen Präsenz-Messen haben zu einer Digitalisierung der Kommunikation geführt, die in der Lage ist, bisher tote Winkel des Vertriebs zu schließen.

Schon die ersten Erfahrungen zeigen, dass sich über den neuen, digitalen Weg deutlich schneller und deutlich mehr neue Leads generieren lassen, als im klassischen Vertrieb. Ein Erfolg, der darüber hinaus mit beträchtlichen Kosteneinsparungen einhergeht. Denn eine digitale Messe kostet nur 2-10 Prozent einer klassischen Messe. Zudem kann man die aufgesetzte Infrastruktur zu geringen Kosten wieder und wieder bespielen.

Schneller, zielgerichteter, zahlreicher, preiswerter und transparenter: Die Digitalisierung hat eine Tür in den Vertrieb aufgestoßen, die von nun an offensteht. Der Wandel ist nachhaltig.

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Covid-19 macht Schwächen sichtbar und beschleunigt Trends

Covid-19 macht Schwächen sichtbar und beschleunigt Trends

Thomas Reiner | 01.07.2020

Für viele Hersteller entpuppt sich das Mehrgeschäft in Corona-Zeiten mehr als Fluch, denn als Segen. Grund sind die steigenden Kosten. So gut wie jeder Posten in der Kalkulation schnell nach oben, ob Produktion, Personal, Rohware, Verpackungsmaterial oder Logistik. Es ist die Rede von Frachtaufschlägen bis zu 200 Prozent. Der Markenartikler Frosta spricht von höheren Kosten in der gesamten Lieferkette. Alleine die Produktionskosten hätten sich um 5 Prozent erhöht.

Auch wenn Teile der Kosten über dem Vorkrisenniveau verharren: Unter dem Strich bleibt zu oft kaum etwas hängen. Und der Kostendruck wird nicht abnehmen.

So werden wir beispielsweise in der Logistik weiter steigende Belastungen und Kosten sehen. Die Logistikkette war schon Corona am Limit. Die Pandemie hat diesem Trend einen zusätzlichen Schub verliehen und führt ihn deutlich vor Augen.

Auch beim Thema Agilität und Digitalisierung lassen sich Schwächen und Rückstände nun kaum mehr verbergen. Das Fehlen agiler Fähigkeiten wird ebenso offensichtlich, wie fehlende Kraft und Kompetenz in Sachen Digitalisierung. All das schmerzt heute deutlich mehr, als noch vor fünf Monaten.

Entwicklungen, Trends und Notwendigkeiten treten in der Corona-Krise deutlicher zu Tage, als wir das gewohnt sind. Diese „neue“ Transparenz sollten wir nutzen. Sie lässt uns Dinge klarer sehen und hilft bei der Erkenntnis.

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Experten-Umfrage: Corona treibt die Digitalisierung in der Verpackungsindustrie

Experten-Umfrage: Corona treibt die Digitalisierung in der Verpackungsindustrie

Thomas Reiner | 12.06.2020

Berndt+Partner führt regelmäßig Experten-Interviews mit Führungskräften aus Unternehmen der Verpackungsindustrie durch. Unsere jüngste Befragung unter 40 Entscheidern zum Thema Digitalisierung brachte spannende Ergebnisse und zeigt klare Trends.

Übergreifend lässt sich eine starke Forcierung der digitalen Transformation feststellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Forcierung aus der Not heraus geboren wurde. Die aktuelle Corona-Krise zwingt zum Handeln. Neue Wege mussten gefunden, Entscheidungen und Investitionen mussten beschleunigt werden.

Dabei zeichnen sich drei wichtige Trends ab:

Interne Kommunikation
Motor dieses Trends ist die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordene, vermehrte Arbeit im Home-Office. In der Konsequenz führt dies zur Einführung digitaler Kommunikationstools und -infrastruktur, die für den internen Austausch und die interne Kommunikation genutzt wird.

Marktkommunikation
Auch die externe Kommunikation über digitale Kanäle steigt. Meetings, Projekte, Messen und Preisverhandlungen laufen vermehrt über internetbasierte Dienste.

Service und Produkte
Die Akzeptanz zur digitalen Produktabnahme steigt, insbesondere im Bereich des Maschinenbaus. Gleichzeitig werden digitale Services forciert, beispielsweise im Bereich Maintenance.

Was sich auch zeigt: Gerade in einer Zeit, in der eine Notlage zu raschen Entscheidungen zwingt, profitieren jene, die schnell entscheiden und entsprechende Risiken in Kauf nehmen können. Wer trotz der Risiken zügig unternehmerische Entscheidungen trifft, wird langfristig davon profitieren und erfolgreich sein.

Unübersehbar zeigt unsere Experten-Befragung auch, dass es insgesamt einen signifikanten Bewusstseinswechsel hin zur Digitalisierung gibt. Ein Wechsel, der Folgen haben wird. Denn das neue Bewusstsein wird den laufenden Digitalisierungsprozess weiter verstärken und zu andauernden Investitionen in IT führen, zu mehr Service- und Prozessinnovationen und nicht zuletzt zum Start von Digital-Projekten, die beispielsweise nach neuen Geschäftsmodellen suchen.

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