Digitalisierung treibt Circular Economy: Coca-Cola-App belohnt Verbraucher fürs Recyceln

Foto-Quelle: Coca-Cola Österreich

Digitalisierung treibt Circular Economy: Coca-Cola-App belohnt Verbraucher fürs Recyceln

Thomas Reiner | 13.11.2020

Coca-Cola Österreich und der Entsorger Reclay launchen eine App, die Verbraucher belohnt, wenn sie ihre PET-Flaschen recyceln. Der geplante Launch ist ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung die Kreislaufwirtschaft befähigt. Die Initiative ist ein hilfreicher Schritt, um mehr Leakage zu stoppen und Kunststoffkreisläufe zu schließen. Ein Schritt, der auch Segmente jenseits der Getränkeflaschen erschließen könnte.


 

Coca-Cola Österreich und der Entsorger Reclay launchen eine App, die Verbraucher belohnt, wenn sie ihre PET-Flaschen recyceln. Der für den Jahresanfang 2021 geplante Launch ist ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft auf die Sprünge helfen kann. Vor allem aber ist die Coca-Cola-Initiative ein hilfreicher Schritt bei dem alternativlosen Unterfangen, das Leakage zu stoppen und die Kunststoffkreisläufe zu schließen. Ein Schritt, der auch Segmente jenseits der Getränkeflaschen erschließen könnte.

Laut Laszlo Niklos, General Manager bei Coca-Cola Österreich, hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, bis 2030 eine Welt ohne Abfall zu schaffen und 100 Prozent seiner Verpackungen zurückzubekommen. Das geht nicht ohne aktive Mitwirkung der Konsumenten.

Mit Hilfe der „Recycle mich!“-App können Österreichische Verbraucher ab dem nächsten Jahr beim Sammelcontainer einchecken und danach einen Code unter dem Verschluss ihrer PET-Flasche scannen. Die korrekte Entsorgung bringt ihnen Punkte, die als Guthaben in der Gastronomie eingelöst werden können.

Coca-Cola und Entsorgungspartner Reclay schaffen mit ihrer Initiative Aufmerksamkeit und Bewusstsein für das Recycling beim Endverbraucher. Die Konsumenten werden motiviert und auf ihre aktive Rolle bei der Kreislaufwirtschaft hingewiesen. Ein weiteres Learning: Recycling lohnt sich, auch für den Verbraucher.

Initiativen wie die „Recycle mich!“-App helfen, das Leakage beim Kunststoff zu stoppen und den Kreislauf zu schließen. Die direkte Einbindung des Konsumenten ist dafür ein wichtiger Baustein. Coca-Cola Österreich und Reclay haben darüber hinaus erkannt, dass die Digitalisierung und die Verpackung als Media-Plattform hier neue, sehr wirkungsvolle Möglichkeiten bieten.

Spannend ist die Initiative auch aus einem weiteren Grund: Sie ist von ihrem Ansatz her nicht auf den Getränkebereich beschränkt. Sie könnte auch ein Weg für Segmente sein, in denen Pfandsysteme nicht ohne weiteres Anwendung finden.

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Nivea nutzt die Verpackung als Mediaplattform

Quelle: Beiersdorf

Nivea nutzt die Verpackung als Mediaplattform

Thomas Reiner | 29.10.2020

Die Verpackung positioniert sich innovativ als wirkungsmächtige und reichweitenstarke Werbeplattform. Als Mediaplattform verbindet sie ein attraktives, haptisches Erlebnis in der realen Welt mit den unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt. Sie bringt eine enorme Reichweite und viel Wirkung bei vergleichsweise geringen Kosten. Internet of Packing (IoP) ist der Motor und wird zunehmend eine Schlüsselrolle bei dieser Transformation spielen.


 

Beiersdorf geht neue Wege, um Verbraucher anzusprechen. Ein innovatives Produktpaket für die Marke Nivea ermöglicht Kunden einen Scan der Verpackung mit Google Lens*. Als Mehrwert winken Anwendungstipps und interaktives Entertainment. Geschickt nutzt Beiersdorf das Potential der Verpackung als Mediaplattform und hebt das Markenerlebnis auf eine neue Stufe. Die Verpackung positioniert sich innovativ als wirkungsmächtige und reichweitenstarke Werbeplattform. Das Internet of Packaging nimmt Form an.

Für eine Sonderausgabe des Nivea Men „Active Energy Wake-Up Sofort Effekt-Gel“ hat Beiersdorf in Kooperation mit Google ein innovatives Produktpaket entwickelt, das nach einem Scan der Packung mit Google Lens Anwendungstipps, Produktinformationen und eine interaktive Begegnung mit dem Schauspieler und Grimme-Preisträger Edin Hasanović bietet. Insgesamt haben Beiersdorf und Google drei verschiedene „Lens Experiences“ entwickelt.

Beiersdorf hebt das Markenerlebnis für sein Nivea-Produkt auf eine neue Ebene. Das Produktpaket bietet Mehrwerte für den Konsumenten und soll auch dem Einzelhandel neue Möglichkeiten eröffnen.

Eckstein und Möglichmacher des neuen Markenerlebnisses ist die Verpackung. Als Mediaplattform verbindet sie ein attraktives, haptisches Erlebnis in der realen Welt mit den unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt. Sie bringt eine enorme Reichweite und viel Wirkung bei vergleichsweise geringen Kosten. Mit diesen Vorzügen positioniert sich die Verpackung selbstbewusst und innovativ als Werbeplattform neben Social Media und traditioneller Werbung.

Beiersdorf hat die neuen Möglichkeiten der Verpackung erkannt und testet seinen Ansatz mit der Sonderedition auf das Alltagspotential. Unabhängig vom Ausgang wird sich das Potential der Verpackung als Mediaplattform durchsetzen.

Was damit entsteht, ist ein Internet of Packaging (IoP), das nicht nur das Markenerlebnis auf eine neue Stufe hebt, sondern auch in Bezug auf die Bindung und Aktivierung von Konsumenten und im Bereich Big Data die Antwort sein wird.

* Google Lens ist eine Bilderkennungstechnologie, die als Standard in Android-Kamera-Apps integriert und für iOS-Nutzer über die Google-App verfügbar ist.

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Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Source: Sappi

Sappi feiert große Erfolge aus digitaler Messe

Thomas Reiner | 21.08.2020

Hier entlang bitte: Nach der coronabedingten Verschiebung der Leitmesse interpack stellte Sappi eine eigene, virtuelle interpack-Messe auf die Beine. Über 6.500 Besucher, mehr als 2.000 Teilnehmer bei insgesamt 720 Minuten Live-Präsentationen und ein Echtzeit-Info-Chat voller Interessenten machten die virtuelle interpack-Messe des führenden globalen Providers für Zellstoff- und Spezialpapiere zu einem riesigen Erfolg.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Live-Präsentationen von Sappi-Neuentwicklungen, Vorstellungen des aktuellen Portfolios in den Bereichen Packaging und Speciality Papers sowie Ausblicke zu Zielen und Entwicklungen des Unternehmens und der Märkte.

Als Schlüssel zum Erfolg erwies sich vor allem auch die Möglichkeit, einfach, direkt und zielgerichtet das Sales-Team von Sappi kontaktieren zu können. Eine Interaktions-Möglichkeit, von der rege Gebrauch gemacht wurde.

Sappis virtuelle interpack-Messe ist nicht nur ein immenser individueller Erfolg. Sie zeigt auch nachdrücklich, wohin die Reise geht. Die ausgefallenen Präsenz-Messen haben zu einer Digitalisierung der Kommunikation geführt, die in der Lage ist, bisher tote Winkel des Vertriebs zu schließen.

Schon die ersten Erfahrungen zeigen, dass sich über den neuen, digitalen Weg deutlich schneller und deutlich mehr neue Leads generieren lassen, als im klassischen Vertrieb. Ein Erfolg, der darüber hinaus mit beträchtlichen Kosteneinsparungen einhergeht. Denn eine digitale Messe kostet nur 2-10 Prozent einer klassischen Messe. Zudem kann man die aufgesetzte Infrastruktur zu geringen Kosten wieder und wieder bespielen.

Schneller, zielgerichteter, zahlreicher, preiswerter und transparenter: Die Digitalisierung hat eine Tür in den Vertrieb aufgestoßen, die von nun an offensteht. Der Wandel ist nachhaltig.

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