Circular Economy. McDonalds: Innovatives Recycling von to-go-Bechern und weniger Einwegartikel

Quelle: McDonald’s Deutschland

McDonalds:

Innovatives Recycling von to-go-Bechern und weniger Einwegartikel

Thomas Reiner | 11.09.2019

Nach dem kürzlich erfolgten Test eines Modellrestaurants für Müll- und Kunststoffvermeidung geht McDonald’s weitere Schritte Richtung Nachhaltigkeit: Mit der Abschaffung erster Einwegartikel aus Kunststoff, reduziertem Verpackungsvolumen und mit einer innovativen Pionieraktion im Recycling von togo-Getränke-Papierbechern.

Weniger Kunststoff
Ab Oktober will McDonald’s die Plastikhalter der Luftballons durch Papiervarianten ersetzen.

Weniger Verpackungsvolumen
Bis Ende des Jahres sollen die 4er-Packungen der Chicken McNuggets inhouse in einer Papiertüte serviert werden. Die Tüte ersetzt bisher eingesetzte Papierfaltschachteln.

Innovatives Papierbecher-Recycling
Gemeinsam mit seinem Logistik-Partner Havi geht McDonald’s neue Wege beim Recycling der anfallenden Papier-Getränkebecher. Seit April dieses Jahrs werden die Becher separat gesammelt und in einem stofflichen Recycling zu Trockenbauwänden verarbeitet. Darüber hinaus testet man in einem Pilotprojekt die Aufbereitung zu Hygienepapier.
Rund 1.000 Tonnen Papierbecher sollen durch die Maßnahmen pro Jahr stofflich wiederverwertet werden.

McDonald’s ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen in Deutschland, das eine stoffliche Weiterverwertung von Einwegbechern ermöglicht.

Bereits vor zwei Monaten hatten wir über ein Experiment von McDonald’s mit dem „Modellrestaurant zur Reduzierung von Müll und Plastik“ berichtet. Die dort getesteten Verpackungsalternativen können Sie in unserem B+P Game Changer Blog nachlesen.

Die McDonalds Nachhaltigkeits-Initiative ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber man muss diese mit Vorsicht auswerten, nämlich ganzheitlich von der ersten Produktidee an.

Genau das ist unsere Mission bei B+P: Unternehmen dabei zu unterstützen, sich für die Kreislaufwirtschaft zu fit zu machen, insbesondere in Bezug auf Prozesse und Kommunikation sowie Verpackung. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA und unserer Leidenschaft. Wir würden gerne auf Ihren Gedanken aufbauen und uns über dieses Thema austauschen. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

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Digital Transformation. On-pack AR auf ecorefill-Verpackungen von Unilever

Quelle: Unilever – Cif

On-pack AR auf ecorefill-Verpackungen von Unilever

Thomas Reiner | 05.09.2019

Unilever setzt bei seiner neuen ecorefill-Nachfüllpackung für den Haushaltsreiniger Cif auf Augmented Reality (AR). Die Maßnahme ist Teil von Unilevers Strategie, neue Angebote für vernetzte always-on Verpackungen zu entwickeln. AR ist ein Schlüsselelement dieser Strategie.

Unilever will Verpackung konsequent als always-on Medienkanal nutzen, um Konsumenten am Ort der Produktverwendung anzusprechen und zu aktivieren. Augmented Reality soll dabei Teil der integrierten Marketingaktivitäten sein und keine einmalige Inselaktivität.

Über die Nutzung der von AR will man sicherstellen, dass die angebotenen Inhalte und Informationen jederzeit relevant und hochattraktiv sind. Um das zu erreichen, müsse AR sich positiv in das Kundenerlebnis fügen und tatsächlichen Mehrwert zu liefern.

Unilever launcht sein on-pack AR auf der ecorefill-Verpackung für das Reinigungsmittel Cif Die Nachfüllpackung ist nach Unternehmensangaben eine Innovation im Segment Haushaltsmittel. Konsumenten können ihre bereits genutzten Sprühflaschen mit einem „ecorefill“ wieder auffüllen.

Das Augmented Reality-Angebot bietet eine Anleitung zum Nachfüllprozess und zum vollständigen Recycling der Nachfüllpackung, zur Zweitnutzung für nicht mehr benötigte Sprühflaschen und einige, zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht enthüllte „Überraschungen“.

Fünf Schlüssel-Kontexte wurden für den Einsatz von Augmented Reality on-pack identifiziert:

  1. Vermittlung von Transparenz und Botschaften zu Nachhaltigkeit und Recycling
  2. Storytelling
  3. Demonstrationen der praktischen Anwendung des Produkts
  4. Promotions und Spiele
  5. Social Sharing Aktivitäten wie beispielsweise face filters.

Für das eigene Unternehmen verspricht man sich über den Einsatz von Augmente Reality auf der Verpackung eine höhere Bedeutung und Wertigkeit der Marke für den Konsumenten. Außerdem lerne man eine Menge über das Konsumentenerlebnis der eigenen Marke. Diese Learnings könne man gut zur weiteren Optimierung des Erlebnisses einsetzen.

Ein weiterer Pluspunkt sei, dass man Kunden mehr Shopping-Optionen anbieten könne. Beispielsweise über angebundene eCommerce-Seiten – vorausgesetzt, AR wird im Rahmen eines integrierten und vernetzten Verpackungsprogrammes eingesetzt.

Für die Zukunft erwartet man bei Unilever, die Konsumenten mit Hilfe von Verpackungs-Plattformen mit personalisierten und dynamischen Inhalten versorgen zu können.

Wenn es um die Verpackung als Media-Plattform und das Internet of Packaging (IoP) geht, freuen wir uns sehr auf ein Gespräch mit Ihnen und bauen gerne auf Ihre Ideen. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

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Circular Economy. Re:Cycle: Aus gebrauchten Kaffeekapseln werden Fahrräder

Quelle: Vélosophy – RE:CYCLE

Re:Cycle:

Aus gebrauchten Kaffeekapseln werden Fahrräder

Thomas Reiner | 03.09.2019

Nestlé und der schwedischen Radhersteller Vélosophy planen ein Upcycling der besonderen Art: Die gebrauchten Aluminium-Kaffeekapseln von Nespresso sollen ein zweites Leben als Rahmen von Designfahrrädern finden, die bezeichnenderweise Re:Cycle heißen.

Die Aktion läuft in Kooperation mit dem schwedischen Radhersteller Vélosophy. Die Re:Cycle genannte Sonderedition ist vorerst auf 1.000 Stück begrenzt. Die Klingel kommt in Form einer Kaffeekapsel und im Korb an der Lenkerstange finden sich Halter für zwei Kaffeebecher. Kostenpunkt des Designfahrrades: 1.290 Euro.

In jedem Re:Cycle-Fahrrad stecken 2.000 Kaffeekapseln. Das klingt erst einmal viel. Und doch bringen es alle 1.000 Re:Cycle-Fahrräder am Ende nur auf 0,025% der jährlichen, weltweit verbrauchten Kaffeekapseln. 4 Millionen Räder müssten es theoretisch sein, wenn man alle Kaffeekapseln auf diese Weise im Stoffkreislauf halten wollte.

Zahlen

  • 8 Milliarden Kaffeekapseln werden jährlich weltweit verkauft.
  • 1 Gramm Aluminium bringt jede Kapsel auf die Waage.
  • 8.000 Tonnen Aluminium fallen so jährlich für Kaffeekapseln an.
  • 2 Kilogramm wiegt ungefähr ein Fahrradrahmen aus 6061 Aluminium, wie er beim Vélosophy Bike Verwendung findet, im Durchschnitt.
  • 2.000 Kapseln braucht es demnach für die Produktion eines Rahmens.
  • 4 Millionen Re:Cycle-Fahrräder müssten für das komplettes Upcycling aller Kaffeekapseln produziert werden.
  • 1.000 Re:Cyle-Fahrräder wird es im Rahmen der Aktion geben.
  • 0,025 % der weltweit anfallenden Kaffeekapseln werden durch die Aktion wieder dem Stoffkreislauf zugeführt.

Wie auch immer: Die Marketing-Aktion ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Damit es am Ende mehr wird, als nur eine Imagekampagne, muss der Nachhaltigkeitsaspekt der Verpackung von der ersten Produktidee an ganzheitlich mitgedacht, mitgeplant und umgesetzt werden.

Genau das ist unsere Mission bei B+P, Unternehmen dabei zu unterstützen, sich für die Kreislaufwirtschaft fit zu machen, insbesondere in Bezug auf ihre Prozesse und Kommunikation sowie ihre Verpackung. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA und unsere Leidenschaft. Wir würden gerne auf Ihren Gedanken aufbauen und uns über das Thema mit Ihnen unterhalten. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

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Circular Economy. Der Drogeriekonzern dm klärt Kunden zum Thema Recycling auf.

Quelle: dm

Der Drogeriekonzern dm klärt Kunden zum Thema Recycling auf.

Thomas Reiner | 30.08.2019

Korrekte Mülltrennung seitens der Konsumenten ist eine wichtige Voraussetzung für Recycling und Kreislaufwirtschaft. Um dafür die Basis zu schaffen, geht die Drogeriekette dm jetzt neue Wege und leistet Aufklärungsarbeit – mit der Kampagne „Gemeinsam Werte schaffen“.

Kennzeichen der Kampagne ist ein neues Logo, das an das Unendlichkeitszeichen angelehnt ist. Die Idee der Kampagne: Damit ein Kreislauf geschlossen werden kann, ist das Zusammenspiel von Design, Produkt- und Verpackungsherstellern, Händlern, Kunden, Entsorgern und Recyclingunternehmen unabdingbar. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eine richtige Mülltrennung. Denn je besser die Stoffe voneinander getrennt sind, desto besser können sie recycelt werden.

Über Online-Banner, eine Kampagnenwebseite, Anzeigen im eigenen Kundenmagazin und eine aktive Bewerbung am POS will dm-drogerie markt seine Botschaft vermitteln. Besondere Regalkennzeichnungen informieren zudem bei ausgesuchten Produkten über den Recyclinganteil der Verpackung.

Rezyklat-Forum
Die Drogeriekette führt die Kampagne im Rahmen des „Rezyklat-Forums“ durch, das dm im September 2018 gegründet hat und an dem sich auch einige Wettbewerber wie Rossmann und Globus beteiligen. Der Seifenhersteller Dr. Bronner’s hat sogar ein eigenes Lernprogramm für Kinder aufgelegt.

Nach Unternehmensangaben hat das Rezyklat-Forum aktuell 30 Mitglieder, zu denen Beiersdorf, BellandVision, Henkel, Hipp, Interseroh, L’Oréal, Merz Pharma, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden- Württemberg, Procter & Gamble, Reckitt Benckiser, Veolia, Vöslauer und Weleda gehören.

Das von dm initiierte Rezyklat-Forum ist vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und dem RENN Netzwerk (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) jüngst als „Projekt-Nachhaltigkeit 2019“ ausgezeichnet worden.

Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihr Unternehmen, ihre Prozesse, ihre Kommunikation und ihre Verpackungen fit für die Kreislaufwirtschaft zu machen. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

https://www.dm.de/unternehmen/engagement/nachhaltigkeit/gemeinsam-werte-schaffen/

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Digital Transformation. Digitaler Umweltschutz: Die Verpackung schützt, den Rest macht AR.

Digitaler Umweltschutz:

Die Verpackung schützt, den Rest macht AR.

Thomas Reiner | 27.08.2019

Verpackungsaufwand reduzieren und gleichzeitig den (digitalen) Mehrwert der Verpackung steigern: Dieses Ziel verfolgt ein spannendes Konzept des Instituts Fraunhofer Umsicht und der VIDERO AG, das die Funktionen Schutz und Information bzw. Marketing trennt. Sein Name: Vir2Pac – Digitaler Umweltschutz.

Ein wichtiges Ziel des Projekts: Verpackungsabfall im Supermarkt oder Online-Handel reduzieren oder gleich ganz eliminieren. Aber auch der digitale Mehrwert, den diese Herangehensweise für Konsumenten, Marken und Handel eröffnet, ist sehr spannend.

Im Zentrum der innovativen Idee steht eine Verpackung, die sich voll und ganz auf ihre Schutzfunktion beschränkt. So kann die Verpackungen einfach und konsequent nach dem Prinzip Design-for-Recycling optimiert oder auch für eine Mehrfachnutzung ausgelegt werden.

Information, Markenimage und Werbebotschaft werden dagegen über eine Kennzeichnung verknüpft, die über eine vorhandene digitale Infrastruktur virtuell bereitgestellt wird. Über das Smartphone des Kunden oder den Bildschirm am POS werden diese Inhalte dann ins Leben gerufen.

Konkret könnte das so aussehen, dass die Produkte im Supermarkt oder dem Elektronikfachhandel nur noch in schlichten, auf ihre Schutzfunktion reduzierten Verpackungen verpackt sind. Der Shopper erhält dann am Eingang des Supermarktes eine Augmented-Reality-Brille, durch die er beim Blick auf eine Schutzverpackung Informationen zum Produkt und markenspezifische Werbung erhält.

Auch weitere Dienste und Funktionen ließen sich dann einfach einbinden. Zu den digitalen Mehrwerten gehören beispielsweise die Anzeige früherer Käufe, Datenblätter, Rezeptvorschläge, Anwendungshinweise oder Hintergrundinformationen zu Herkunft, Produktionsbedingungen oder Recycling.

Allerdings: Um das Vir2pac-Konzept umsetzen zu können, müssen alle Akteure des Produktlebenszyklus zusammenarbeiten: Produkt und Verpackungshersteller/-designer, Logistikunternehmen, Einzelhandel, Entsorgungsunternehmen und vor allem natürlich der Kunde.

Wollen Sie mehr über die Potentiale und Möglichkeiten der Verpackung für Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung oder Marketing erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Link:
http://www.vir2pac.com

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