Amazon lässt die Luft aus der Verpackung. Box-on-Demand sorgt für maßgeschneiderte Verpackungsgrößen.

Amazon lässt die Luft aus der Verpackung. 

Box-on-Demand sorgt für maßgeschneiderte Verpackungsgrößen.

Thomas Reiner | 06.12.2019

Der rasant wachsende E-Commerce lässt den Verpackungsverbrauch in die Höhe schnellen. Besonders ärgerlich: In den oft schlecht oder gar nicht angepassten Versandverpackungen steckt neben dem Produkt eine Menge Luft und Leerraum. Das sorgt nicht nur für einen unnötig hohen Verbrauch von Verpackungsmaterial, sondern auch für übersteigerte Transportvolumina – mit den entsprechend negativen Folgen für Ökobilanz, Klima und Effizienz.

Amazon geht das Problem an 55 seiner US-Lagerstandorte nun mit einer Box-on-Demand-Lösung an. Dabei werden Maschinen eingesetzt, die den Versandkarton exakt auf die zu versendenden Produkte zuschneiden. Die Folge: Weniger Materialverbrauch und geringere Transportvolumina.

Die eingesetzten Maschinen packen pro Stunde 600-700 Kartons und übertreffen damit die Leistung menschlicher Arbeiter um das Vier- bis Fünffache.

Die Bekämpfung der Überverpackung durch die Box-on-Demand-Lösung ein längst fälliger Schritt. Denn auch wenn die Recyclingfähigkeit der Verpackung eine zwingende Notwendigkeit ist, so gilt es doch bereits vorher anzusetzen. Packstoffe, die erst gar nicht benötigt werden, müssen am Ende nicht mal recycelt werden. Weniger ist hier eindeutig mehr. Und Amazon vollzieht einen konsequenten Schritt in die richtige Richtung.

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