100 % Kreislauf: Henkel bringt Pril in Nachfüllbeuteln für Pumpspender

Bildquelle: henkel.de

100 % Kreislauf: Henkel bringt Pril in Nachfüllbeuteln für Pumpspender

Thomas Reiner | 07.03.2022

Der Konsumgüterriese Henkel bietet sein Handgeschirrspülmittel Pril jetzt in einer PET-Pumpspenderflasche aus 100 Prozent Rezyklat. Der Mehrwegspender kann mit Nachfüllpackungen aus recycelbarem Mono-PE wiederverwendet werden. Das Refill-Konzept ist an sich keine neue Erfindung. Aber es bekommt im Zuge der Nachhaltigkeitsrevolution bei Verpackungen eine ganz neue Bedeutung. Im Schulterschluss mit Mehrweg ist es ein Kernthema der Branche. Henkels Lösung für Pril ist dabei nur ein erster Schritt.


 

Seit Januar 2022 können Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland Pril in der neuen Mehrweg-Nachfüll-Lösung kaufen. Henkel sieht sein neues Verpackungskonzept als wichtigen Schritt beim Erreichen seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele. Bis 2025 sollen 100 Prozent der eingesetzten Verpackungen recycelbar oder wiederverwendbar sein. Gleichzeitig soll die Verwendung fossilen Neukunststoffes um 50 Prozent reduziert werden.

 

Kerndaten zur Verpackungslösung

Die wiederverwendbare Pumpspenderflasche besteht zu 100 Prozent aus recyceltem PET. Die leichten Nachfüllbeutel für den Mehrwegspender bestehen aus recycelbarem PE-Monomaterial. Der Beutel soll einfach in der Handhabung, als auslaufsicher zertifiziert, sehr langlebig und auch für Hauszustellungen geeignet sein.

 

Der Umweltvorteil

Der flexible Standbodenbeutel reduziert den Kunststoffverbrauch im Vergleich zu einer starren Kunststoffflasche um satte 70 Prozent. Durch die Verwendung von PE-Monomaterial ist er – eine entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt – leicht und gut recycelbar.

Zusammen mit dem Mehrwegspender aus recyceltem PET wurde somit ein kreislaufgerechtes, komplett wiederverwendbares Verpackungskonzept geschaffen.

 

Zurück in die Zukunft

Nachfüllbeutel sind keine neue Erfindung. Das Konzept und entsprechende Anwendungen gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten. Flächendenkend durchsetzen konnte sich das Refill-Konzept bisher allerdings nicht. Sie waren für den Handel aus Kostengründen nicht attraktiv genug.

Die Nachhaltigkeitsrevolution ändert das jetzt. Refill ist in Kombination mit Mehrweg zu einem Kernthema für die Branche geworden – und wir werden hier noch viel radikalere Lösungen sehen. Spielraum dafür gibt es mehr als genug.

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